Alte Herren
VfR Sölde - SF Ay Yildiz 5:2 (2:2)
Zwischen Abwehr und Torwart ist das Abseits !
Aufstellung:
Ralf Wunsch, Uwe Kastner, Ihsan Güzeldag, Peter Kepper, Rolf Paetzel, Dietrich Biederbeck, Michael Muth, Thorsten Zahn, Torsten Koschinski, Markus Otto, Michael Peschke, Andreas Knochenhauer, Gambi, Thomas Bruske
Tore (für den VfR):
Michael Muth, Thomas Bruske, Thorsten (Mario) Zahn, Andreas Knochenhauer, Michael Peschke
Spielbericht:
Herbstwind, Regenwetter, Wasserlachen auf dem Ascheplatz. So begann der Samstag, doch mit Spielbeginn hörte der Regen auf, der Wind lies nach, nur die Wasserlachen blieben. Mit einiger Verzögerung - keiner der Außenstehenden wollte der einsamste Mann auf dem Platz sein, die Pfeife, die über Foul oder Weiterspielen, Abseits oder Toraus entscheidet - begann das Spiel gegen die "junge" Derner Mannschaft. Obwohl diese erst nach eigenen Aussagen einige Woche zusammenspielen gelang ihnen der bessere Start und es stand schon bald: 0:1. Doch nach dem Sölder Ausgleichtor wenige Minuten später, drückte der VfR zunehmend und ging schließlich mit 2:1 in Führung. Die Angriffe der gegnerischen Mannschaft endeten in dieser Phase des Spiels oft im Abseits. Bis auf einen Angriff kurz vor dem Pausenpfiff und es stand schon bald 2:2.
In der kurzen Pause wurde gewechselt. Neuer Schiri, neuer Manndecker, neuer Rechtsaußen, neuer Stürmer. Die gegnerische Mannschaft konnte nur einmal wechseln, da ein Spieler schon zu Beginn der ersten Halbzeit mit einer Zerrung im Oberschenkel den Platz verlassen musste. Die Sölder starteten mit frischen Leute, hatten die bessere Kondition, machten das bessere Spiel in der zweiten Halbzeit, so dass Sölder Keeper Ralf Wunsch schon klamme Hände bekommen musste. Folgerichtig gingen die Sölder mit 3:2 in Führung - aber was für ein Tor. In Mario-Basler-Manier schlenzte Thorsten Mario Zahn den Ball von der linken Eckfahne direkt ins Tor. Jetzt brach das gegnerische Mittelfeld auseinander und das ergab neue Spielräume für die Sölder. Ein Spiel für die schnellen und frischen Spieler - und einer war besonders schnell. Geschätzte 32,5x war er, Th. Speedy B., schneller als alle Mitspieler, ja sogar schneller als der Ball, und der Pfiff des Schiris holte ihn immer wieder zurück: Abseits! Einen schön herausgespielter Angriff konnte Andreas zum 4:2 verwandeln und Mikel fand kurze Zeit später keine Anspielstation, also zog er aus 23 Meter mal ab. Ein schönes Tor, das den Endstand von 5:2 markierte.
Fazit:
Viel Tore - Sölde schoss mehr. Viele Abseitsentscheidungen - Sölde war auch hier nicht zu (s)toppen.
Spieler des Tages:
Die Mannschaft, die - ohne zu meckern - gewinnt.



