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VfR Sölde A-JuniorenKreisliga A

VfR Sölde : Hombrucher SV II (2:1)

Sölde ringt HSV verdient mit 2:1 nieder und springt auf den 7.Tabellenplatz

Sölde versuchte vom Anpfiff an mit dem Schwung aus dem Hörde Spiel das Heft in die Hand zu nehmen und bot mit Torwart Berkay Sahan, Tim Neumann und Neuzugang Hamza Zemuri für Christian Stiefel, Cornelius von der Osten und Maximilian Mau drei neue Akteure auf, währenddessen Neuzugang Andreas Ishorst erst mal auf der Bank Platz nahm.

Hombruch begann mit seinem gewohnten Spielsystem, das sich selten am Gegner orientiert und auf enge Räume ausgelegt ist, um immer wieder schnell in Ballbesitz zu kommen.

Auf schneebedecktem Platz erwischten die Grün-Weißen zwar den besseren Start und hatten auch spielerische Vorteile, aber wie schon oft in der Saison zu beobachten, lief der Ball zu langsam im Aufbau, so dass es Hombruch immer wieder gelang in Ballbesitz zu kommen, auch wenn in der Vorwärtsbewegung kaum Torgefahr dabei heraussprang, weil sich die VfR-Abwehrreihe um Erik Schmitz, Marcel Hedrich und besonders Hendrik Sturm sehr aufmerksam zeigte, gegen die lauffreudigen Gäste.
Nach gut 15 Minuten gaben beide Mannschaften die Zurückhaltung auf und suchten deutlicher die Offensive. Hombruchs Mehmet Askaroglu dribbelte sich in den Strafraum, doch sein Schuss aus acht Metern verfehlte das Sölder Tor knapp (18.).

Im Gegenzug war es Ole Kämper, der das erste Mal Maß nahm, aber sein Drehschuss verfehlte um Zentimeter das HSV-Tor. Dann profitierte die Vollmert-Elf von einem Schnitzer in der VfR-Abwehr, den Amin Echamlali zum überraschenden 0:1 nutzte (22.) und Söldes Schlussmann Sahan keine Abwehrchance ließ.
Ole Kämper „antwortete“ prompt, aber sein Flachschuss von der Strafraumgrenze stellte HSV-Torwart Gian Loris Zetzmann vor keine Probleme (23.). Sölde verfing sich weiter im Kurzpassspiel mit dem die Hombrucher Defensive nur wenig Probleme hatte.

Söldes Trainer René Zimmermann reagierte und brachte Rahman Gafari für den diesmal blassen Adil Akrouh, um für neue Impulse zu sorgen (28.). Hamza Zemuri legte zunehmend seine Nervosität ab und besetzte die Sturmposition neben Ole Kämper, so dass die Sölder nun mehr Optionen bekamen im Angriffsspiel.
Nortin El Alguioul absolvierte ein großes Laufpensum und versuchte immer wieder die Löcher zu stopfen, so dass die Sölder immer stärker die Oberhand gewannen, ohne aber zu Abschlüssen zu kommen, weil im entscheidenden Moment der Ball zu lang gehalten wurde.

Nur wenig offensive Aktionen kamen von dem in der Vorwoche sehr starken Sebastian Golonka bis zur 42.Spielminute, als er einen abgewehrten Kämper-Schuss blitzschnell verwehrtete und HSV-Schlussmann Zetzmann überwinden konnte zum verdienten 1:1 (42.) mit es dann auch gerechterweise in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hausherren endgültig das Kommando am Rosengarten. Die körperlich wie läuferisch überlegene Zimmermann-Elf hatte nun in Hamza Zemuri seine zentrale Anspielstation im Angriff, der immer wieder Unterstützung fand durch den lauffreudigen Ole Kämper und dem schneller agierenden Mittelfeld, dass sich immer öfter in Szene setzen konnte.

Hombruch verlegte sich komplett auf das verdichten der Defensive und suchte sein Heil in der Offensive über schnelle Konter, die aber immer wieder an der aufmerksamen VfR-Abwehr „abprallten“.

Zwei Schüsse von Zemuri (58.) und Kämper (68.) verfehlten knapp das HSV-Tor. Für den ausgepumpten Kämper kam mit Youness Bouzakoura (71.) neuer Offensivschwung und Andreas Ishorst gab sein Debut für Tim Neumann (76.), da die Sölder nun die Führung erzwingen wollte, um sich für den hohen Aufwand endlich zu belohnen.

Einen unkontrollierten Ball aus der HSV-Abwehr fing Sölde an der Mittellinie ab und bediente direkt Zemuri, der glänzend per Kopf den mitgelaufenen Sebastian Golonka bediente, der in den Strafraum eindrang und abschloss, jedoch prallte sein Schuss an den Pfosten, doch der Abpraller fand den Vorbereiter Hamza Zemuri, der zum umjubelten 2:1 den Ball über die Linie drückte (79.).

Hombruch war geschockt und hatte Glück, das Sölde bei einer Doppelchance (80., 82.) nicht gleich auf 3:1 erhöhte. HSV-Trainer Vollmert wechselte und beorderte nun alles nach vorne, aber Sölde hielt voll dagegen, auch wenn der HSV noch mal aufkam.

Viel Hektik in der Nachspielzeit, als jeweils ein Akteur von Sölde und Hombruch aneinander gerieten und folgerichtig mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen mussten. Eine letzte Chance bot sich dem HSV per Freistoß durch Eren Albayrak (90.+4), bevor der Schiedsrichter Cemil Atasoy die hektische Schlussphase nach 97 Minuten abpfiff und Sölde den verdienten dritten Heimsieg feiern konnte, der den Sprung auf den siebten Tabellenplatz bedeutete.

In der anstehenden Winterpause geht es weiter mit einem Hallenturnier beim VfLLadbergen (6.Januar), bevor die Vorbereitung auf dem Feld mit Spielen gegen DJK Wattenscheid (27.01.) und TuRa Bergkamen (03.02.) fortgeführt wird.

Am 24.Februar startet dann die Zimmermann-Elf in die Rückrunde gegen den ungeschlagenen Herbstmeister TuS Holzen-Sommerberg.

Stimmen zum Spiel :

Erik Schmitz: Wir haben den Start etwas verschlafen und gerade in der Phase, wo wir besser ins Spiel fanden, bekamen wir das 0:1. Danach gelang uns vor der Pause der verdiente Ausgleich, der uns mächtig beflügelte und wir dann richtig gut im Spiel waren, so dass der Halbzeitpfiff zum falschen Zeitpunkt kam und sich Hombruch in die Pause retten konnte.

In der Entstehung sind beide Tore etwas glücklich gefallen, waren aber natürlich hochverdient, weil wir schon klar das Spiel bestimmten, auch wenn wir leider oft nicht zielstrebig genug waren.
Der Platzverweis tut mir leid, weil ich der Auslöser war im Vorfeld, aber trotzdem ist der Sieg gegen Hombruch im letzten Vorrundenspiel sehr wichtig im Hinblick auf die Rückrunde, wo wir mit dieser neu formierten Mannschaft auch gegen Spitzenreiter Holzen-Sommerberg zum Rückrundenstart eine gute Chance sehen.

René Zimmermann:
Das war eine sehr ereignisreiche und mühsame Vorrunde, die nun hinter uns liegt. Mit den beiden Siegen gegen Hörde und Hombruch zeigt der Trend nun deutlich nach oben. Fortschritte sind klar zu erkennen, aber natürlich müssen wir weiter an den „Kleinigkeiten“ arbeiten, die Spiele entscheiden.
Das Spiel heute hatte letztendlich einen verdienten Sieger, auch wenn wir uns das Leben wieder selber sehr schwer machten, als wir beim gefühlt einzigen Hombrucher Torschuss vor der Pause in Rückstand gerieten.
Wie schon in Hörde, war dann der Ausgleich das „Startsignal“ zu einer besseren zweiten Halbzeit. In meinen Augen war Mittelfeldmotor Nortin El Alguioul in seinem zweiten Pflichtspiel mit seinem großen Laufpensum der Schlüsselspieler, der vorne wie hinten vieles bewegte. Hamza Zemuri feierte einen guten Einstand und belohnte sich mit dem Siegtreffer für eine engagierte Leistung. Der spät eingewechselte Andreas Ishorst „schnupperte“ erste Meisterschaftsminuten und insgesamt hat die Mannschaft angedeutet, dass in der Rückrunde mit diesem Kader noch einiges möglich ist. (T.W.)

Trainingszeiten

Mo.:  18:30 - 20:00 Uhr
Mi.:   18:30 - 20:00  Uhr

Fr.:  18:30 - 20:00  Uhr

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