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VfR Sölde A-JuniorenKreisliga A

VfR Sölde : SV Urania Lütgendortmund (1:2)

Sölde ohne Angriffsschwung – Urania mit „Fußball einfach“ zum 2:1 Erfolg

Im Vorfeld der Partie hatte Söldes Trainer René Zimmermann vieles unternommen, um nach der 1:3 Niederlage gegen Blau-Weiß Alstedde sein Team wieder „in die Spur“ zu bringen. Mit der Rückkehr von Maximilian Mau, Tim Neumann und den Langzeitverletzten Rahman Gafari boten sich endlich wieder mehr personelle Möglichkeiten, nachdem die Grün-Weißen zuletzt immer öfter kraftlos wirkten wegen der Dauerbelastung.
Vom Anpfiff an sahen die Zuschauer eine völlig ausgeglichene Partie der Tabellennachbarn. Die Gäste aus Lütgendortmund standen stabil in der Defensive und versuchten immer wieder mit langen Bällen schnell die Angreifer, um den torgefährlichen Timo Detroy in Szene zu setzen, was aber nur ganz selten gelang gegen eine kompakte Sölder Abwehr.
So fiel die überraschende Gästeführung aus einem Sonntagsschuss aus mehr als zwanzig Metern, als Ömer Atak einfach mal „drauf hielt“ und der Ball zur Verwunderung aller im Winkel einschlug (13.).
Sölde erhöhte danach seine Angriffsbemühungen, waren aber dabei sehr eindimensional über die linke Angriffsseite mit Imad Chokri, Youness Bouzakoura und Adil Akrouh, der aber gegen die kompromisslose Urania-Abwehr wenig effektiv war und auch Ole Kämper bekam nur wenig verwertbare Bälle. Die beste Chance hatte Youness Bouzakoura, der freistehend aus 14 Metern das runde Leder an die Querlatte des Urania-Tores setzte (22.).
Im Gegenzug verpasste Uranias Max Tatscheck aus kurzer Distanz das mögliche 0:2, als er frei den Ball über die Latte schoss. Sölde war in der Folgezeit stets bemüht, aber nur selten war das VfR-Angriffsspiel geprägt von Tempo und Überraschungen.
Lediglich Imad Chokri prüfte den sehr sicheren Urania-Schlussmann Sebastian Walper (28.) von der Strafraumgrenze, ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften mit wenig Spielwitz im Mittelfeld, denn vornehmlich „Kampf war Trumpf“ und von Söldes Spielwitz nichts zu sehen.
VfR-Trainer Zimmermann reagierte und brachte Marco Malinowski für Söldes blassen Spielmacher Bouzakoura, der im Sturmzentrum für mehr Bewegung sorgen sollte. Doch die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild des ersten Durchgangs, als Lütgendortmund mit einer seiner wenigen Chance durch Nick Reinhard auf 0:2 (56.) erhöhte und dabei eine Unterzahl der Sölder eiskalt ausnutzte, weil Imad Chokri nach Foulspiel verletzungsbedingt behandelt werden musste außerhalb des Platzes.
Danach zog sich Urania im Gefühl der sicheren Führung noch weiter zurück und lauerte nur noch auf Konter, währenddessen Sölde weiter langsam und ideenlos nach vorne agierte, auch wenn der gelernte Torwart Malinowski mit viel Laufarbeit immer wieder versuchte seine Mitspieler mitzureißen.
Dieses Bemühen trug dann doch einmal Früchte, als Ole Kämper nach Vorarbeit von Sebastian Golonka den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte zum 1:2 (67.).
Doch was wie eine Initialzündung hätte wirken sollen, verpuffte gänzlich in der Folgezeit, denn Urania spielte nun „Fußball einfach“. Alle Bälle wurden konsequent geklärt und mit den schwindenden Kräften der Gäste wurde jede Chance genutzt, um Tempo rauszunehmen.
Mit Maximilian Mau wechselte René Zimmermann die berüchtigte „Brechstange“ ein, aber hohe Bälle blieben Mangelware, vielmehr vergab Lütgendortmund per Konter durch Karl-Benedikt Schäfer den endgültigen K.O (80.).
So verrann die Zeit und nach 95 Spielminuten besiegelte der Schlusspfiff die erste Heimniederlage gegen eine solide agierende Gäste-Elf, die mit einfachen Mitteln den Gastgebern den „Zahn gezogen“ hatte.
Am kommenden Samstag reisen die Grün-Weißen zum Tabellendritten Rot-Weiß Barop (Anstoß 16 Uhr), die den Hörder SC glatt mit 5:0 in die Schranken gewiesen haben. (T.W.)

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Pötschke Rosengarten

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