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VfR Sölde A-JuniorenKreisliga A

So, 13.05.2018

VfR Sölde - SV Preußen 07 Lünen (7:2)

Spielbericht

Sölde dreht nach der Pause das Spiel und ist kurz vor dem Ziel

Wieder einmal war das Spiel der Zimmermann-Elf nichts für schwache Nerven. Die stattliche Kulisse bildeten gut 45 Zuschauer aus beiden Lagern, die gespannt das „Endspiel“ im Abstiegskampf der punktgleichen Rivalen verfolgten.
Einen Traumstart erlebten dabei die Grün-Weißen, als sie mit dem ersten Angriff durch Erik Fregin im zweiten Versuch den Gästeschlussmann Wesenberg per Lupfer zum 1:0 (3.) überwinden konnten.
In der Folgezeit zeigten sich die Lüner aber nicht geschockt und übernahmen mit zunehmender Spielzeit immer mehr das Kommando am Rosengarten. Das war weniger dem guten Spiel der Preußen zuzuschreiben, vielmehr agierten die Sölder immer passiver und kamen in dieser Phase gar nicht mehr zu konstruktiven Aktionen nach vorn. Folgerichtig viel der verdiente Ausgleich durch Lünens Kevin Gojka (28.) und kurz vor der Pause ging Lünen sogar in Führung durch den zweiten Treffer von Gojka (38.). Die Zimmermann-Elf war über weite Phasen der ersten Halbzeit gar nicht „auf dem Platz“ und ließ alle Tugenden der letzten Wochen vermissen.
Mit dem 1:2 Rückstand zur Pause fand Trainer René Zimmermann und sein Trainerteam wohl die richtigen Worte, denn die Grün-Weißen kamen mit neuem Mut und wie verwandelt aus der Kabine. Nun zeigten die Gastgeber ihr „anderes Gesicht“, dass sie nach der aussichtslosen Situation (0 Punkte) nach der Winterpause wieder zu diesem „Endspiel“ im Abstiegskampf geführt hatte.
Nun lief der Ball in den Sölder Reihen flüssiger und die Mannen um Spielmacher Rahmat Jafari, Youness Ibnelqady, Erik Fregin und dem eingewechselten Klaoudatos Aristidis setzten die offensiven Akzente. Lünen kam ins „Schwimmen“ und Sölde traf durch Ibnelqady zum verdienten 2:2 (54.). Nun ging es Schlag auf Schlag, als der Schiedsrichter Robin Muschiol auf Foulelfmeter für Sölde entschied, aber Lünens Schlussmann Philipp Wesenberg den schwach geschossenen Elfmeter von Youness Ibnelqady halten konnte (57.).
Doch Sölde spielte nun wie im Rausch, als Erik Fregin mit seinem zweiten Treffer (58.) das Spiel drehte und die Zimmermann-Elf wieder mit 3:2 in Führung schoss.
Im Gegensatz zum ersten Durchgang blieb Sölde nun am Drücker und ließ Lünen nicht zurück ins Spiel kommen. Angriff um Angriff rollte auf das Preußen-Tor, die nun in der Abwehr jegliche Ordnung verloren gegen die vehement drängenden Sölder. Nach Foulspiel sah Lünens Steven Letkemann die berechtigte rote Karte (71.), bevor der nächste Lüner Nackenschlag folgte, als ein weiter Flankenball von Lünens Leon Röhnicke unhaltbar ins eigene Tor zum 4:2 (72.) verlängert wurde.
Spätestens jetzt war die Vorentscheidung im Kellerderby gefallen und Sölde blieb druckvoll in den Aktionen, da die VfR-Abwehr um Marc Israel nun wie eine „Wand“ stand und keine Preußen Angriffe mehr zuließ.
Vorne wirbelten Ibnelqady, Jafari und Aristidis die nun entblößte Lüner Abwehr durcheinander. Klaoudatos Aristidis per Doppelschlag (76.,81.) zum 6:2 und erneut Youness Ibnelqady (87.) krönten eine überragende zweite Halbzeit der Gastgeber, die ihnen viele Zuschauer nach dem ersten Durchgang nicht zugetraut hatten.
Nach dem Schlusspfiff jubelte der Sölder Anhang über den „Big Point“ im Abstiegskampf bei nunmehr drei Punkten Vorsprung auf Lünen, hat die Zimmermann-Elf alles in eigener Hand im letzten Heimspiel gegen DJK TuS Körne am 3.Juni alles klar zu machen.
„Nach der für uns spielerisch ungewöhnlich schwachen ersten Halbzeit, in der wir nicht unser wahres Gesicht zeigen konnten, kamen wir als Team mit Willen und Mut aus der Kabine, um das „Ding“ zu drehen und meine Jungs haben alles gegeben und letztendlich hochverdient auch in dieser Höhe gewonnen. Neben unseren überzeugenden Offensivkräften im zweiten Durchgang, möchte ich einfach die starke Entwicklung auch von Marc Israel hervorheben, der in der Rückrunde eine tolle Entwicklung genommen hat und unserem Spiel viel mehr Sicherheit gegeben hat“ so ein stolzer VfR-Trainer Zimmermann nach dem Abpfiff. (T.W.)


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